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    1. Corsa204
  • Sparsamer Corsa: Durch Leichtlaufreifen Sprit sparen

    Opel Corsa und Tigra gehören ohnehin zu den sparsamsten Modellen ihrer Klasse. Mit den Ecotec-Motoren folgte Opel schon vor vielen Jahren einem Trend, der heute die gesamte Automobilindustrie erfasst hat: Dank Downsizing, also verkleinerten Hubräumen und Drei- statt Vierzylindermotoren, werden die Antriebe immer sparsamer. Wie steht es aber um die Bereifung? Der Rollwiderstand kostet indirekt Sprit - optimierte Leichtlaufreifen können diese Verluste minimieren.

    30 Prozent Rollwiderstand kosten Sprit

    Sofern die Trägheit der Masse überwunden und der Corsa auf die gewünschte Geschwindigkeit gebracht wurde, könnte der Motor im Prinzip aufhören zu arbeiten. Doch diverse Fahrwiderstände, allen voran Wind- und Rollwiderstand, behindern den Vortrieb: Im Stadtverkehr beträgt der Anteil des Rollwiderstands am Gesamtfahrwiderstand 30 Prozent, auf der Autobahn sind es immerhin noch 20 Prozent. Beim Astra wurde Reibung bereits durch passende Reifen reduziert. Weil Corsa und Tigra häufig im innerstädtischen Kurzstreckenverkehr genutzt werden, ergibt sich hieraus ein hohes Sparpotenzial durch rollwiderstandsoptimierte Reifen. Weitere Tipps zum Thema Sprit sparen stellt auch der ADAC zur Verfügung.

    Perfekt profiliert: Wie funktionieren Leichtlaufreifen?

    Von der Reifenindustrie werden solche Pneus für umweltbewusste Fahrer angeboten, die gegenüber herkömmlichen Reifenmodellen ein Spritsparpotenzial von rund 5 Prozent aufweisen können. Erreicht wird dies vor allem durch eine optimierte, härtere Gummimischung und ein angepasstes Profil erreicht. Beim Profil wird der Negativanteil leicht verringert, außerdem sorgt das Muster für eine geringe Eigenbewegung. Der daraus resultierende Vorteil besteht darin, dass der Reifen mit geringer Reibung abrollt. Wird Reibung erzeugt, passiert letztlich nichts anderes, als die Umwandlung von mit Kraftstoff erkaufter Bewegungsenergie in Wärme. Aus diesem Grund gibt es Leichtlaufreifen auch nicht in Winterausführung: Ihr Profil besitzt einen hohen Negativanteil, die einzelnen Profilblöcke sollen sich leicht verformen und regelrecht am Untergrund festkrallen - ein Verhalten, welches besser bekannt ist als "Grip". Hier zeigt sich schnell der Zielkonflikt; ein geringer Rollwiderstand geht immer auch mit höherem Verbrauch einher. Führende Hersteller wie Continental und Michelin erreichen heute einen guten Kompromiss, über viele Billigreifen kann dies allerdings nicht gesagt werden. Unabhängige Tests bescheinigen den meisten No-Name-Pneus vor allem gravierende Sicherheitsmängel; häufig kommt noch ein abnormaler Verschleiß hinzu, der den günstigeren Kaufpreis schnell egalisiert. Einen Überblick über aktuelle Markenreifen kann man sich bei Tirendo verschaffen.

    EU-Reifenlabel beim Kauf beachten

    Wie gut diese Balance gelingt, lässt sich am EU-Reifenlabel erkennen: Neben dem Geräuschniveau des Abrollens werden hier auch die Kraftstoffökonomie und die Haftung auf nasser Fahrbahn aufgeführt. Besonders bei der Sicherheit ist aber auch zu bedenken, dass die Angaben jeweils für neue Reifen gelten. Die Eigenschaften verschlechtern sich deutlich, wenn das Profil eine gewisse Tiefe unterschreitet: Bei Sommerreifen ist ein solcher Effekt unterhalb von 3 mm erkennbar, bei Winterreifen sind es gar 4 mm. Auch wenn der Gesetzgeber ein Mindestprofil von 1,6 mm vorsieht - gewechselt werden sollte deutlich früher.